Start › Ihr Fall: Wenn jemand im Netz Ihr Unternehmen fälscht

Meist merken Sie es nicht selbst. Ein Kunde ruft an, eine Bewerberin fragt nach, die Bank meldet sich. Hier finden Sie die häufigsten Formen, woran Sie sie erkennen, was Sie sofort tun sollten und was wir für Sie klären.

Was ist bei Ihnen passiert?

In jedem Fall sofort: Nehmen Sie keinen Kontakt zu den Betreibern auf und zahlen Sie nichts. Notieren Sie, wer sich wann bei Ihnen gemeldet hat, und bitten Sie Betroffene, E-Mails und Zahlungsbelege aufzubewahren. Die Seite selbst sichern wir für Sie. Ausführlich: Notfallplan.

Ein Fake-Shop nutzt Ihr Impressum

Ihr Problem

Ein Online-Shop verkauft Waren zu auffällig niedrigen Preisen, nur gegen Vorkasse. Im Impressum stehen Ihr Firmenname, Ihre Adresse, oft sogar Ihre Handelsregisternummer. Wer bezahlt, bekommt nichts und hält Sie für den Betrüger.

Was auf dem Spiel steht: wütende Anrufe, schlechte Bewertungen, Anzeigen gegen Ihr Unternehmen und viel Zeit, um zu erklären, dass Sie selbst Opfer sind.

Varianten: eine Kopie Ihrer echten Website unter fremder Adresse; ein Shop mit völlig anderem Sortiment, der nur Ihre Daten verwendet; mehrere Shops gleichzeitig.

Unsere Lösung

  1. Wir sichern den Shop mit Zeitstempel und Prüfsumme, bevor er verschwindet.
  2. Wir zeigen, wer die Domain verwaltet, wo die Seite liegt und welches Konto die Zahlungen empfängt.
  3. Wir suchen Schwesterseiten derselben Betreiber.
  4. Sie erhalten einen Bericht, den Sie der Polizei, Ihrer Kanzlei und verunsicherten Kunden vorlegen können: Diese Seite gehört nicht zu Ihnen.

Passt: Analyse und Abschaltung, 490 € netto

Eine Domain sieht aus wie Ihre

Ihr Problem

Jemand hat eine Adresse registriert, die Ihrer zum Verwechseln ähnelt: ein Buchstabe vertauscht, ein Bindestrich mehr, eine andere Endung, ein Zusatz wie „-shop“ oder „-service“. Vielleicht steht dort noch nichts.

Was auf dem Spiel steht: Eine leere Domain kann das Werkzeug für den nächsten Betrug sein, etwa für E-Mails mit Ihrem Namen. Jetzt ist der Moment, in dem sich am meisten verhindern lässt.

Varianten: Weiterleitung auf eine fremde Seite; Parkseite mit Werbung; Seite noch leer, aber mit eingerichtetem E-Mail-Empfang.

Unsere Lösung

  1. Wir prüfen, seit wann die Domain existiert, wer sie verwaltet und ob sie E-Mails senden oder empfangen kann.
  2. Wir sehen nach, ob dieselben Betreiber weitere ähnliche Adressen halten.
  3. Sie bekommen eine Einschätzung, ob akuter Handlungsbedarf besteht, und die Stellen, an die Sie sich wenden können.

Passt: Schnell-Check, 99 € netto. Wird die Domain bereits genutzt: Analyse-Bericht.

Rechnungen mit fremder Bankverbindung

Ihr Problem

Ihre Kunden erhalten E-Mails, die aussehen wie Ihre: gleiche Signatur, gleiches Rechnungslayout, nur die Bankverbindung ist neu. Der Absender nutzt eine Adresse, die Ihrer ähnelt. Das Geld landet bei den Tätern.

Was auf dem Spiel steht: offene Forderungen, die Ihr Kunde schon bezahlt glaubt, und die Frage, wer für den Schaden aufkommt.

Varianten: angebliche Kontoänderung per Brief-PDF; Mahnung mit neuem Konto; E-Mail im Namen Ihrer Geschäftsführung an Ihre eigene Buchhaltung.

Unsere Lösung

  1. Wir analysieren die Absenderdomain: Registrierung, E-Mail-Server, Zusammenhang mit weiteren Domains.
  2. Wir dokumentieren, dass diese Domain nicht zu Ihnen gehört und wann sie eingerichtet wurde.
  3. Sie erhalten die Angaben, die Polizei, Bank und Registrar brauchen.

Passt: Analyse-Bericht, 290 € netto

Kamen die E-Mails von Ihrer echten Adresse, ist vermutlich ein Postfach in Ihrem Haus betroffen. Das prüft Ihr IT-Dienstleister, nicht wir.

Gefälschte Stellenanzeigen in Ihrem Namen

Ihr Problem

Auf Jobportalen oder eigenen Seiten erscheinen Stellen, angeblich von Ihnen: Homeoffice, gutes Gehalt, schneller Start. Bewerber schicken Ausweiskopien, eröffnen Konten oder leiten Geld weiter und melden sich danach bei Ihnen.

Was auf dem Spiel steht: Menschen, die in Ihrem Namen geschädigt werden, und Ihr Ruf als Arbeitgeber.

Varianten: Anzeige auf einem bekannten Portal; eigene Karriereseite unter ähnlicher Domain; Kontakt nur per Messenger.

Unsere Lösung

  1. Wir sichern Anzeigen, Karriereseiten und Kontaktwege.
  2. Wir zeigen, welche Domains, Telefonnummern und E-Mail-Adressen die Täter nutzen und wie sie zusammenhängen.
  3. Sie erhalten die Belege für Portalbetreiber, Polizei und eine Warnung an Bewerber.

Passt: Analyse und Abschaltung, 490 € netto

Ein Fake-Profil in sozialen Netzwerken

Ihr Problem

Ein Profil nutzt Ihr Logo und Ihren Namen, antwortet auf Kundenfragen und schickt Links zu angeblichen Gewinnspielen, Rückerstattungen oder Support-Seiten.

Was auf dem Spiel steht: Kunden, die dort Daten oder Geld preisgeben, weil sie Ihnen vertrauen.

Varianten: Kopie Ihrer Unternehmensseite; angebliches Support-Konto; Profil einer Person aus Ihrer Geschäftsführung.

Unsere Lösung

  1. Wir sichern Profil, Beiträge und die verlinkten Seiten.
  2. Wir verfolgen die Links bis zu den Websites dahinter, denn dort liegt meist der eigentliche Betrug.
  3. Sie erhalten die Belege für den Meldeweg der Plattform und für die Polizei.

Passt: Analyse-Bericht, 290 € netto

Ihr Fall passt nirgends?

Schildern Sie ihn trotzdem. Wenn wir nicht helfen können, sagen wir es Ihnen, ohne Kosten. Was im Bericht genau steht, zeigt So läuft eine OSINT-Analyse ab. Wenn Sie schon eine Kanzlei eingeschaltet haben, kann diese uns direkt beauftragen: Informationen für Kanzleien.

Fall schildern

Schicken Sie uns die verdächtige Adresse und eine kurze Beschreibung. Sie bekommen eine Einschätzung und ein Festpreisangebot, bevor Kosten entstehen.

Telefon: 02403 838320

Stand: 07.11.2026